Sebastian Raedler - SCHACHFIEBER

Von der Liebe zu einem unmöglichen Spiel

Essay

Leseprobe

»Beim Schachspielen müssen wir ständig die Probleme lösen, die unser Gegner uns stellt. Das macht das Spiel so charmant. Denn wir hassen Probleme, aber wir lieben es, sie zu lösen.«

Sebastian Raedler beginnt eines Tages, aus Langeweile Onlineschach zu spielen – und sofort ist es um ihn geschehen. Das Schachspiel, geprägt von rücksichtslosem Kampf, gewieften Taktiken und der plötzlichen Schönheit gelungener Kombinationen, zieht ihn hoffnungslos in seinen Bann. Raedler, der in Cambridge und Harvard Philosophie und Politik studiert hat, fängt an, das Spiel und sein eigenes Spielen zu hinterfragen. Was ist dran an dieser Welt der 64 Felder, die mit ihrer spielerischen Poesie seit Jahrhunderten den menschlichen Geist betört und der weder Napoleon noch Einstein, weder Benjamin Franklin noch Samuel Beckett widerstehen konnten?


Raedler nimmt uns mit auf eine Reise, die von den Frustrationen des Schachanfängers zu den spannendsten Momenten der Schachgeschichte führt. Er entdeckt dabei das Schachspiel als Spiegel unseres Lebens, in dem die Fehlerhaftigkeit des Denkens, die Freude am Rätsellösen und unser Bedürfnis nach Gemeinschaft gleichsam zum Vorschein kommen. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Schachspiel, an der sowohl versierte Schachspieler als auch Anfänger ihre Freude haben.

 

»Dieses anregende Buch bietet dem Leser eine Vielzahl unterhaltsamer Einblicke in die Freuden und Herausforderungen des Schachspiels.«

Tigran Gharamian, Schachgroßmeister & französischer Schachmeister 2018

Ausstattung

  • Broschur
  • 144 Seiten

Sebastian Raedler - Schachfieber.

Von der Liebe zu einem unmöglichen Spiel.

ISBN 978-3-938539-57-6

Broschur

12,00 €

  • verfügbar
  • 5 bis 10 Tage1

Auch als E-Book erhältlich.



Der Autor

Sebastian Raedler

Sebastian Raedler hat in Cambridge und Harvard Philosophie und Politik studiert und an der Universität zu Köln zu Kants Moralphilosophie promoviert. Er arbeitet als Finanzanalyst in London. In seiner Freizeit spielt er Klavier, schwimmt – und spielt Schach.

 

 



Pressestimmen zu "Schachfieber"

»Das philosophisch beseelte, leicht verständliche Brevier von Sebastian Rädler ist ein großes Vergnügen - für Menschen mit jenem Anspruch, das eigene Denken mal wieder so intensiv einzusetzen, das der Kopf brummt. Rädler liefert eine Sammlung nachvollziehbarer Gedanken - wenn man so will hat er Essays verfasst, die das von uns fordern, was wir können und beinahe verlernt haben: Denken um des Spielens willen.«

Alf Haubitz, HR 

 

»Raedler versteht in dem kurzweiligen Text zu schildern, was die Faszination des Schachs ausmacht und warum es zur Sucht werden kann.«

Harry Schaack, KARL 

 

»Dieser Anfängergeist, der Enthusiasmus und die Begeisterung des Amateurs verleihen Raedlers Buch Charme. [...] insgesamt anregend, unterhaltsam und gut zu lesen.«

Johannes Fischer, Chessbase 

 

»Schachfieber kann von jedem gelesen werden; ob und wie gut man das Spiel beherrscht, spielt grundsätzlich keine Rolle. Raedler verweist für alle, die sich näher für Spielstrategien interessieren, auf spannende und anspruchsvolle Partien.«

Inas Bücherkiste 

 

»Einige grundlegende Schachkenntnisse sollten Leser mitbringen. Raedler präsentiert bündig vielfältige Stellungs-Diagramm, wunderschöne Kombinationen mit durchaus ästhetischem Einschlag. Dabei schreibt er mit der Leichtigkeit des Begeisterten.«

FAZ, Alexander Armbruster

 



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