The Story behind... "Monsieur, der Hummer und ich"

Dürfen wir vorstellen: Stevan Paul.

Foto: S. Malzkorn
Foto: S. Malzkorn


Man wundert sich ja, was Stevan Paul alles macht:

Jahrelang haben er und sein Kollege Sven Heine dem Hamburger Publikum mit der Lesereihe Kaffee.Satz.Lesen die wunderbarsten Sonntagnachmittage beschert und ihm dabei ganz unauffällig bekannte Autoren und spannende Talente nahegebracht.

Daneben ist der gelernte Koch auch als Foodstylist für Zeitschriften und Verlage tätig - wenn man in der eigenen Küche nachschaut,  gibt es sicher das ein oder andere Produkt, auf dessen Verpackung eine von Stevans Kreationen zu sehen ist.

Aber bundesweit kennt man ihn am ehesten als Blogger: Unter dem Namen Herr Paulsen bringt er uns in seinem Kiosk nicht nur Kultur- und Musiktipps, sondern schreibt auch das vielgelesene Foodblog Nutriculinary.

 

Nun gibt es aber noch eine weitere, ganz besondere Seite an Stevan Paul: Er ist nämlich auch ein sehr guter Autor. Klar, einige seiner wunderbaren Erzählungen kannten wir schon lange. Aber erst so nach und nach fiel auf, dass in fast allen ein Essen, ein Rezept oder eine Küche vorkamen. Und als Stevan dann mit der Idee ankam, die besten seiner Texte mal zu einem Buch zusammenzufassen, waren wir erst etwas zurückhaltend: Ob Erzählungen zum Thema "Kochen" zu mairisch passten?

Aber nach dem Lesen wurde schnell klar: Sie passen ganz hervorragend. Die literarisch-verspielte Art Stevan Pauls, die immer ein Augenzwinkern parat hat, und seine Kompetenz und sein Wissen auf dem Gebiet des Kochens waren einfach zu bestechend, dazu die 17 Schwarz-Weiß-Fotos von den Gerichten in Ihren Reinzuständen - es fügte sich fast wie von selbst zu einem ganz und gar runden Erzählband zusammen. Einem Erzählband, der diesmal noch ein paar Extras hatte: Fotos und Rezepte. Geboren war: "Monsieur, der Hummer und ich". Erzählungen vom Kochen.

 

Nun ging es noch darum, dem Ganzen einen angemessenen Rahmen zu geben.

"Ihr macht ja sonst auch sehr schöne Bücher - aber dieses hier muss so schön werden, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will!", meinte Stevan Paul. Da hatte er Recht.

 

Wir klopften also bei Anja Neuefeind (www.konzeptundgestaltung.de) an, die auch schon die beiden pressplay-Anthologien gestaltet hatte. Sie hat nun eines unserer schönsten Bücher entworfen:

Ein Hardcover, gebunden mit einem Überzug aus sandbeigem Feinleinen, mit einem geprägtem Titelschriftzug, mit geradem Rücken und einer Sonderfarbe, die sich vom Cover übers Vorsatzpapier bis hin zu den Überschriften im Innenteil zieht. Dazu die 17 Fotos.

 

Zum Schluss fehlte noch das Hummerfoto fürs Cover. Aber in keiner Bilddatenbank gab es einen Hummer, dessen Flossen und Arme unverletzt waren und der in der richtigen Position in die Kamera "schaute". Aber auch hier fanden wir in Stevan Paul natürlich den richtigen Ansprechpartner: In einer Nacht- und Nebelaktion wurde ein Hummer organisiert, gekocht und abfotografiert. Und schon gings ab auf die Titelseite. (Gegessen haben ihn dann Stevan und seine Frau, glauben wir...).

 

Man sollte die Geschichten lieber nicht hungrig lesen, es sei denn, man möchte die Rezepte sofort nachkochen. Wie etwa das Lammcurry, das schon Elvis Presley schmeckte - ist wahr, steht alles in "Wie das Al Shugaab in den Westen kam".

Oder wenn der Grieche Demis in "Der Tanz der Schlachter" in seinem Schrebergarten die Nachbarn zu einem ausgelassenen Fest einlädt und sie dabei diese besondere Knoblauchcreme "Skordalia" essen, von der man schon immer wissen wollte, wie sie gemacht wird: Einfach gleich ausprobieren, das Rezept ist dabei. 

Und für "Sonntagsnachmittagstrinker" gibts auch was: Kaffeelikör à la Einstürzende Neubauten.

 

Wir freuen uns sehr. Dürfen wir vorstellen:

Stevan Paul
"Monsieur, der Hummer
und ich"

Erzählungen vom Kochen
Hardcover in Feinleinen

17 Texte mit Rezepten und Fotos
176 Seiten



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Und ab sofort kann man es auch bestellen - am liebsten natürlich über unseren Shop.

Aber auch über den Buchhandel.



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