Inhalt »Hab was für dich, sagte
er und kramte in seiner Hosentasche. Eine kleine Blechdose. Er schüttelte
sie und machte große Augen. Und damit hat es angefangen. Manchmal
hat Samuel Ideen, die mir völlig fremd sind. Sein Geschenk war
eine dieser Ideen. Ich bin nicht allein verantwortlich. Unter normalen
Umständen wäre das alles nicht passiert.«
In seinem ersten Roman "Räuberhände" erzählt
Finn-Ole Heinrich die Geschichte von Janik und Samuel, deren intensive
Freundschaft durch ein einschneidendes Erlebnis auf eine harte Probe
gestellt wird. Alles, was sie bisher verbunden hat, scheint durch
wenige Minuten in Frage gestellt zu sein.
Zusammen wollten sie sich in Istanbul auf die Suche nach einem freien
und selbstbestimmten Leben begeben. Dabei lässt ihre Herkunft
sie auch in der Ferne nie ganz los: Janiks liberale Eltern, die so
viel richtig machen, dass es beinah unerträglich ist; Samuels
Mutter Irene, die Pennerin, die dennoch voller Stolz auf ihren Sohn
blickt. In Istanbul hofft Samuel, seinen unbekannten Vater zu finden.
Doch ist das nach allem, was geschehen ist, überhaupt noch möglich?
Leseprobe
Kapitel 1
Ausstattung
Hardcover mit Überzug aus Naturpapier, geradem Rücken, geprägtem
Titelschriftzug und rotem Vorsatzpapier.
Veröffentlichungen Frerk, Du Zwerg (Kinderbuch & Hörbuch, 2011)
Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf
(Hörbuch mit Spaceman Spiff, 2010)
Gestern war auch schon ein Tag
(Erzählungen, 2009)
Pressestimmen zu diesem
Buch "Nach seinem großartigen Erzähldebüt
ist Räuberhände Heinrichs erster Roman, der in dichter und
bildreicher Sprache darüber nachdenkt, was uns zu dem macht,
was wir sind. Ein großes Erzähltalent." Verena Lugert, NEON
"Ein beachtliches Romandebüt: Der Schriftsteller
Finn-Ole Heinrich erzählt in "Räuberhände"
mit wunderbarer Leichtigkeit die Geschichte jugendlichen Aufruhrs
und der Suche nach Identität. (...) vielleicht hat genau das
der jungen deutschen Literatur gefehlt." Sebastian Reier, ZEIT
"Mitte zwanzig, knallhart und ein Kleinverlagsstar: Mit seinen
abgefeimten Dramaturgien muss sich Finn-Ole Heinrich vor keinem verstecken." Frank Schäfer, taz
"Ein grandioser Coming-of-age-Roman hoch zwei Für
die Literaturszene ist Heinrich derzeit die wohl größte
Nachwuchshoffnung." Carsten Schrader, Kulturnews
"Unsere Helden setzen Zeichen. Weil sie uns glücklich
machen, weil sie tolle Dinge tun oder weil sie grossartig schreiben.
So wie Finn-Ole Heinrich, 25, der in Hannover studiert und der Menschheit
soeben seinen ersten Roman
"Räuberhände" geschenkt hat." BlondMagazin
"Klar, stilsicher, unprätentiös." Jan Drees, Bücher
"Sein Erzählstil offenbart eine Reife, die ihresgleichen
sucht. [...] Heinrich fängt die Atmosphäre brillant ein,
er schreibt nicht prätentiös, sondern suggestiv und die
eindrucksvollen Bilder scheinen ihm nur so zuzufliegen. Da liebt einer
die Sprache und das Beste: Er wird von ihr zurückgeliebt." Hellmuth Opitz, Bielefelder